REpower spricht mit Suzlon über Beherrschungsvertrag

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Hamburg (dpa) - Der Hamburger Windanlagenbauer REpower Systems wird in kürze Verhandlungen über einen Beherrschungsvertrag mit seinem neuen Eigentümer Suzlon aus Indien aufnehmen. Das sagte eine REpower-Sprecherin am Montagabend der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Als nächstes stehe an, einen Prüfer zu finden, der die Höhe des Ausgleichszahlung für die verbliebenen Aktionäre bestimme. Durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag würde die Leitung von REpower dem Mehrheitsaktionär Suzlon unterstellt.

Suzlon hatte REpower zuvor formell zu Verhandlungen über den Vertrag aufgefordert. Die Gespräche sollen mit der Suzlon-Gesellschaft SE Drive Technik GmbH ("SEDT") geführt werden. Sie hält direkt und indirekt etwa 67,22 Prozent der Aktien und kontrolliert etwa 89,7 Prozent der Stimmrechte an REpower. Die übrigen Aktionäre sollen eine jährlich wiederkehrende Ausgleichszahlung erhalten. Über die Höhe der Ausgleichszahlung oder Abfindung soll der gerichtlich bestellter Vertragsprüfer entscheiden. Dem Vertrag müssen auch Aufsichtsrat und Hauptversammlung zustimmen.

Suzlon hatte erst am Montag eine Anteilsaufstockung auf rund 90 Prozent durch die Übernahme des 22,5-Prozent-Anteils der portugiesischen Firma Martifer bekanntgegeben. Den Wert des Geschäfts, das im Dezember abgeschlossen werden soll, beziffert Suzlon mit 270 Millionen Euro.

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