Resultate der Ruck-Rede: Roman Herzog zieht Bilanz

- München - Vor fast genau zehn Jahren hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog seine legendäre Berliner Rede gehalten: Ein Ruck müsse durch Deutschland gehen, forderte er damals im Hotel Adlon, weshalb die Rede auch als "Ruck-Rede" berühmt wurde. Herzog damals: "Wir brauchen wieder eine Vision. Visionen sind nichts anderes als Strategien des Handelns."

Am 28. März nun - nach Jahren der Reformpolitik und Globalisierung - zieht Roman Herzog in München eine Bilanz: Was hat sich verändert im Land, seit er die Deutschen so eindringlich aufgefordert hatte, sich der Zukunft mutig und kreativ zu stellen und Deutschland im internationalen Wettbewerb wieder besser aufzustellen? Wo sind die Visionen, die das Land wieder nach vorne bringen können?

Die Antwort gibt Roman Herzog in einer Münchner Rede, die er auf Einladung des Münchner Merkur und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft halten wird. Die Leser des Münchner Merkur und seiner Heimatzeitungen sind dazu herzlich eingeladen.

Im Anschluss an den Vortrag von Roman Herzog unter dem Titel "Global denken, national Wachstum ermöglichen" diskutiert ein höchst prominent besetztes Podium darüber, was geschehen muss, damit in Deutschland nachhaltig neue Arbeitsplätze geschaffen werden und wirtschaftliche Dynamik entsteht, die nicht nur den Unternehmen, sondern auch der Gesellschaft Wohlstand bringt.

Mit dabei sind unter anderem Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber; der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Randolf Rodenstock, der Wirtschaftswissenschaftler Professor Norbert Berthold von der Universität Würzburg und Dirk Ippen, der Verleger unserer Zeitung. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 28. März, um 18 Uhr im Alten Rathaus am Münchner Marienplatz.

Der Eintritt ist für unsere Leser kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

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