Weg zur Rettung der Alitalia ist frei

-

Rom/Paris (dpa) - Das italienische Kabinett hat am Donnerstag mit einer Gesetzesänderung den Weg für die Rettung der maroden Fluglinie Alitalia freigemacht. Für die Sanierung soll die verschuldete Airline in zwei Teile aufgespalten werden.

Einem Plan der als Berater verpflichteten Banca Intesa zufolge wird eine neue Betreibergesellschaft nur die rentablen Bereiche der Alitalia übernehmen. 16 Investoren wollen rund eine Milliarde Euro in das neue Unternehmen pumpen. Die unrentablen Aktivitäten mit den Altschulden sollen hingegen unter Insolvenzrecht gestellt werden. Dazu war jedoch eine Änderung des bisher gültigen Insolvenzrechts nötig, die nun vom Kabinett bewilligt wurde, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Air France-KLM erklärte nach dem Beschluss in Rom, die Fluggesellschaft sei bereit, bei Alitalia einen Minderheitsanteil zu übernehmen. Wenn die italienische Fluglinie mit frischem Kapital versorgt und neu aufgestellt werde, sei Air France-KLM bereit einzusteigen, sagte ein Air France-Sprecher am Donnerstag in Paris.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Alpenverein will Kletterhallen nicht in GmbHs umwandeln
Der Deutsche Alpenverein liegt mit den privaten Kletterhallenbetreibern weiter im Streit. Der größte deutsche Sportverein lehnte am Montag ab, seine gut 200 …
Alpenverein will Kletterhallen nicht in GmbHs umwandeln
Dax mit weiterem Schritt in Richtung Rekord
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat zum Wochenauftakt einen weiteren Schritt in Richtung Rekordhoch getan. Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 0,22 Prozent im …
Dax mit weiterem Schritt in Richtung Rekord
Nordea-Bank verbietet Angestellten den Handel mit Bitcoins
Die schwedische Großbank Nordea hat ihren Angestellten den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin wegen zu hoher Risiken verboten.
Nordea-Bank verbietet Angestellten den Handel mit Bitcoins
Letztes Angebot: Gläubiger beraten über Niki-Verkauf
Niki war die Perle im Reich der insolventen Air Berlin. Am Montag stand im zweiten Insolvenzverfahren die Entscheidung über den künftigen Besitzer der Airline an.
Letztes Angebot: Gläubiger beraten über Niki-Verkauf

Kommentare