Weg zur Rettung der Alitalia ist frei

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Rom/Paris (dpa) - Das italienische Kabinett hat am Donnerstag mit einer Gesetzesänderung den Weg für die Rettung der maroden Fluglinie Alitalia freigemacht. Für die Sanierung soll die verschuldete Airline in zwei Teile aufgespalten werden.

Einem Plan der als Berater verpflichteten Banca Intesa zufolge wird eine neue Betreibergesellschaft nur die rentablen Bereiche der Alitalia übernehmen. 16 Investoren wollen rund eine Milliarde Euro in das neue Unternehmen pumpen. Die unrentablen Aktivitäten mit den Altschulden sollen hingegen unter Insolvenzrecht gestellt werden. Dazu war jedoch eine Änderung des bisher gültigen Insolvenzrechts nötig, die nun vom Kabinett bewilligt wurde, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Air France-KLM erklärte nach dem Beschluss in Rom, die Fluggesellschaft sei bereit, bei Alitalia einen Minderheitsanteil zu übernehmen. Wenn die italienische Fluglinie mit frischem Kapital versorgt und neu aufgestellt werde, sei Air France-KLM bereit einzusteigen, sagte ein Air France-Sprecher am Donnerstag in Paris.

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