+
Die Rewe-Übernahme des europäischen Reiseveranstalter-Geschäfts des Schweizer Kuoni-Konzerns ihre Tourismussparte wurde bereits im Juni bekanntgegeben. Foto: Ennio Leanza

Rewe baut Touristikgeschäft mit Kuoni-Übernahmen aus

Die Rewe-Gruppe wächst mit der Touristik - und baut ihr Geschäft jetzt mit der Übernahme des Schweizer Konkurrenten Kuoni aus. Der Handel bleibt jedoch das wichtigste Standbein.

Köln/Zürich (dpa) -Die Kölner Handels- und Touristikgruppe Rewe hat mit der Übernahme des europäischen Reiseveranstalter-Geschäfts des Schweizer Kuoni-Konzerns ihre Tourismussparte weiter ausgebaut.

Der am 22. Juni angekündigte Zusammenschluss sei nach der Zustimmung der Kartellbehörden nun vollzogen worden, berichtete ein Sprecher in Frankfurt. Über die organisatorischen Einzelheiten werde die Belegschaft noch in diesem Monat informiert.

Ein Personalabbau unter den rund 2300 Kuoni-Mitarbeitern im Zusammenhang mit der Übernahme sei nicht geplant. Mit insgesamt rund 9400 Mitarbeitern und einem Umsatz von etwa sieben Milliarden Euro ist die Rewe-Gruppe damit weiterhin der zweitgrößte deutsche Reiseanbieter hinter dem Branchenprimus Tui. Die Hannoveraner hatten im Geschäftsjahr 2013/2014 rund 18,7 Milliarden Euro umgesetzt.

Der Chef der Rewe-Tochter DER Touristik, Sören Hartmann, erteilte einer möglichen Verschmelzung mit Kuoni eine Absage. Die nationalen Unternehmen und Marken blieben bestehen, hieß es.

Innerhalb der Rewe-Gruppe mit ihren insgesamt 330 000 Beschäftigten wächst nun die Bedeutung der Touristiksparte. Allerdings macht das Handelsgeschäft weiterhin den Großteil des Gesamtumsatzes von über 50 Milliarden Euro im vergangenen Jahr aus.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Drogeriemarkt dm nimmt umstrittenes Produkt neu ins Sortiment auf
Der Drogeriemarkt dm nimmt ein neues Produkt in sein Sortiment auf. Doch das Produkt ist nicht unumstritten. Daher gibt es nun Kritik. 
Drogeriemarkt dm nimmt umstrittenes Produkt neu ins Sortiment auf
Pharmahersteller ruft Blutdrucksenker wegen potentiellem Krebsrisiko zurück
Wegen einer Verunreinigung mit einem möglicherweise krebserregenden Stoff ruft der Münchner Pharmahersteller Aurobindo einen Blutdrucksenker zurück.
Pharmahersteller ruft Blutdrucksenker wegen potentiellem Krebsrisiko zurück
Mitgründer der Dating-App Tinder reichen Milliardenklage gegen Mutterkonzern ein
Mitbegründer der Dating-App Tinder haben eine Milliardenklage gegen den Mutterkonzern eingereicht - das ist der Grund. 
Mitgründer der Dating-App Tinder reichen Milliardenklage gegen Mutterkonzern ein
Dax tritt auf der Stelle
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Dienstag stabilisiert und unverändert geschlossen. Der deutsche Leitindex ging bei 12.358,87 Punkten aus dem Handel, nachdem …
Dax tritt auf der Stelle

Kommentare