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Erst Einkaufen und dann Essen - das soll bei Rewe künftig möglich sein.

Im Juni geht's los

Rewe plant Restaurants für Supermärkte

Köln - Der Handelsriese Rewe will seine Supermärkte aufwerten. Dazu testet er auch ein Konzept für Schnellrestaurants. Mit dem Einkaufswagen könnten Kunden dann vielleicht auch am Esstisch vorfahren.

Der zweitgrößte Lebensmittelhändler in Deutschland, Rewe, plant Schnellrestaurants an und in Supermärkten. Ein erstes Bistro soll im Juni in direkter Verbindung mit einem Supermarkt eröffnen, sagte ein Sprecher des Kölner Handelskonzerns am Donnerstag und bestätigte damit Informationen der „Lebensmittel Zeitung“. Das geplante Selbstbedienungs-Restaurant werde Pasta, Pizza, Salat und Sandwiches sowohl zum Essen vor Ort als auch zum Mitnehmen anbieten. Auf der Getränkekarte stehe unter anderem Wein. Längerfristiges Ziel sei es, solche Bistros in Rewe-Supermärkte zu integrieren.

Rat von "Vapiano"-Gründer

„Wir testen die Verbraucherakzeptanz“, ergänzte der Rewe-Sprecher. Bei dem ersten Bistro handele es sich zunächst um einen Test. Es gebe gegenwärtig keine Pläne für eine bundesweite Expansion des Konzeptes. Unter dem Namen Rewe sind in Deutschland insgesamt 3300 Märkte aktiv, die von selbstständigen Kaufleuten oder dem Kölner Handelskonzern geführt werden. Laut dem Zeitungsbericht ist aber zumindest bereits ein zweiter Gastronomie-Standort bei dem Projekt in Planung.

Das Projekt läuft bisher unter dem Titel „Made by Rewe“, wie die „Lebensmittel Zeitung“ weiter berichtete. Um das Projekt zum Erfolg zu führen, soll Konzernchef Alain Caparros dem Bericht zufolge den Gründer des Gastronomiefilialisten „Vapiano“, Mark Korzilius, an Bord geholt haben. Dieser solle die Geschäftsidee gemeinsam mit Christiane Speck, Leiterin der Rewe-Abteilung Strategie/Projekte, vorantreiben. Das neue Gastro-Gespann bilde die Geschäftsführung der Smart People GmbH mit Sitz in Köln. Das Start-up suche derzeit in der Gastro-Szene Mitarbeiter für seinen ersten Standort in der Kölner City.

dpa

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