Richter lassen Holtzbrinck abblitzen

- Düsseldorf - Die Verlagsgruppe Holtzbrinck darf die "Berliner Zeitung" nicht erwerben. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht bestätigte per Beschluss (Az.: IV Kart 7/04) ein entsprechendes Verbot des Bundeskartellamtes. Holtzbrinck kann dagegen noch Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen.

Das Kartellamt hatte den Zeitungskauf wegen einer drohenden marktbeherrschenden Stellung des Verlags auf dem Berliner Zeitungsmarkt verboten, obwohl Holtzbrink den "Tagesspiegel" an seinen Ex-Manager Pierre Gerckens verkauft hatte.

"Wir bedauern die Entscheidung des Gerichts. Diese Wertung erschwert ein Management-Buy-Out, wie es international üblich ist", sagte Verlagssprecher Rolf Aschermann. Man werde die schriftliche Begründung abwarten und dann entscheiden, ob Rechtsbeschwerde eingelegt werde.

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