Richter will Weg frei machen für Strauss-Kahns Freilassung

New York - Der New Yorker Richter im Fall Strauss-Kahn hat angekündigt eine Verfügung zu unterzeichnen, die es ermöglichen soll Strauss-Kahn freizulassen. Problematisch bleibt aber seine weitere Bleibe.

Ein New Yorker Richter hat am Freitag angekündigt, den Weg für

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eine Freilassung des zurückgetretenen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn gegen Kaution freizumachen. Er werde noch im Laufe des Tages eine entsprechende Verfügung unterzeichnen, kündigte Richter Michael Obus an. Wann Strauss-Kahn auf freien Fuß kommen wird, war jedoch noch unklar.

Obus hatte am Donnerstag einer Freilassung gegen ein umfassendes Paket von Auflagen zugestimmt. Demnach sollte Strauss-Kahn in einer von seiner Ehefrau gemieteten Wohnung in New York untergebracht und elektronisch überwacht werden. Dieser Plan stieß jedoch auf Widerstand aus dem betreffenden Wohnhaus. Bewohner des Hauses befürchteten möglicherweise den Medienrummel, hieß es. Die Staatsanwaltschaft erklärte am Freitag, der Franzose solle nun vorübergehend an einem anderen Ort untergebracht werden.

Die Affaire Strauss-Kahn: Ein Sex-Krimi in Bildern

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Strauss-Kahns Anwälte hatten wenige Stunden zuvor eine Kaution in Höhe von einer Million Dollar in bar für den früheren Präsidenten des Internationalen Währungsfonds (IWF) hinterlegt.

Strauss-Kahn wurde wegen des Verdachts auf versuchte Vergewaltigung am Samstag festgenommen und sitzt auf der Gefängnisinsel Rikers Island in Untersuchungshaft. Er wird beschuldigt, ein Hotel-Zimmermädchen sexuell angegriffen zu haben. Er hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

dapd

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