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Neue Zahlen

Riesen-Plus - trotzdem könnte ein Sportartikel-Rivale Puma Rang 3 streitig machen

Nike und Adidas sind die Platzhirsche in der Sportartikelbranche. Dahinter gibt es Gedrängel. Puma könnte trotz Riesen-Zuwachs Rang drei verlieren.

Kräftemessen in der Sportartikelbranche: Nach dem rasanten Aufstieg des US-Newcomers Under Armour muss der Puma-Konzern trotz seines zuletzt starken Wachstums um seine Stellung als drittgrößter Sportartikelhersteller der Welt bangen. Puma-Chef Björn Gulden wollte sich am Dienstag bei der Veröffentlichung der Puma-Quartalszahlen nicht festlegen, wo sein Unternehmen derzeit genau rangiere. Er müsse selbst erst mit seinen Finanzfachleuten klären, ob Puma hinter Nike und Adidas noch Platz drei einnehme, sagte Gulden in einer Telefonkonferenz auf entsprechende Journalistenfragen.

Branchenbeobachter schließen nicht aus, dass Under Armour seinen Konkurrenten Puma im dritten Quartal überholt hat. Das US-Unternehmen will allerdings erst am Monatsende seine Zahlen für das dritte Quartal veröffentlichen. Nimmt man allerdings die Umsatzzahlen vom ersten Halbjahr als Maßstab, war Under Armour der Tochter des französischen Luxus-Konzerns Kering dicht auf den Fersen. Der Under Armour-Umsatz lag Ende Juni bei umgerechnet knapp 1,88 Milliarden Euro, der vergleichbare Puma-Umsatz bei 1,97 Milliarden Euro.

Kampf um Platz drei? Puma-Chef bleibt locker

Puma-Chef Gulden zeigte sich gelassen. Er betonte, es spiele für ihn keine Rolle, ob Puma Platz drei oder vier auf der Rangliste der weltgrößten Sportartikel-Herstelle belege. „Viel wichtiger ist, dass Puma gute Produkte hat, die sich gut verkaufen lassen“, sagte er.

Dass dies der Fall ist, sieht Gulden mit den am Dienstag vorgelegten Quartalszahlen bestätigt. Die seien so gut, dass er die Latte für das Gesamtjahr deutlich anhob. Im dritten Quartal war der Puma-Gesamtumsatz nach bereits in der Vorwoche veröffentlichten Quartalszahlen um 13,3 Prozent auf knapp 1,122 Milliarden Euro gestiegen. Unter dem Strich blieben 62,1 Millionen Euro - der Konzerngewinn lag damit um 57 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresquartal.

dpa

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