+
Der Hightech-Anbieter hält an seinem Ziel fest, 2018 seinen Umsatz auf mehr als 3,5 Milliarden Euro steigern zu können. Foto: Jörg Sarbach

Umsatzrückgang

Roboterbauer Kuka hat zu kämpfen

Augsburg (dpa) - Beim Augsburger Roboterhersteller Kuka läuft es nicht mehr rund: Im ersten Halbjahr hat es das zum chinesischen Midea-Konzern gehörende Unternehmen nicht geschafft, an das starke Vorjahr anzuknüpfen. Umsatz, Gewinn und Auftragseingänge gingen sämtlich zurück, wie Kuka am Montag mitteilte.

Vorstandschef Till Reuter geht aber davon aus, dass die zweite Jahreshälfte sehr viel besser wird. Der Hightech-Anbieter hält an seinem Ziel fest, in diesem Jahr insgesamt den Umsatz auf über 3,5 Milliarden Euro steigern zu können.

Die Rückgänge fielen zuletzt indes ziemlich kräftig aus. Der Wert der Neuaufträge sank um 5,8 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro, der Umsatz um 11 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro und der Nettogewinn um 16 Prozent auf 50 Millionen Euro. Allerdings hat Kuka auch die Investitionen mehr als verdreifacht: von 40 auf fast 128 Millionen Euro. Der Vorstand hofft, dass die Investitionen sich in den nächsten Jahren in Form höherer Umsätze auszahlen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

VW-Betriebsratschef will Emder Werk ausgelastet sehen
Stadtgeländewagen werden immer beliebter - vor allem Limousinen geraten unter Druck. Das merkt auch der Branchenriese Volkswagen. Betriebsratschef Osterloh sorgt sich um …
VW-Betriebsratschef will Emder Werk ausgelastet sehen
Ratingagenturen stufen Kreditwürdigkeit der Türkei herab
Die Türkei steckt in einer Finanzkrise. Die könnte sich verschärfen nach nochmals schlechteren Noten maßgeblicher Bonitätswächter. Was wiederum Einfluss auf die Kosten …
Ratingagenturen stufen Kreditwürdigkeit der Türkei herab
Griechenland-Hilfen: EU-Kommissar zieht kritische Bilanz
Brüssel (dpa) - Kurz vor dem Ende der Euro-Rettungsprogramme für Griechenland hat EU-Kommissar Pierre Moscovici Kritik an der Rolle der europäischen Institutionen …
Griechenland-Hilfen: EU-Kommissar zieht kritische Bilanz
Chinas Vormarsch: Staatssekretär für europäische Allianzen
Chinesische Investoren greifen zunehmend nach deutschen Hightech-Firmen - der Bund will nun genauer hinschauen. Wirtschafts-Staatssekretär Bareiß sagt, warum und wie …
Chinas Vormarsch: Staatssekretär für europäische Allianzen

Kommentare