+
Kuka ist einer der größten Hersteller von Industrierobotern. Foto: Julian Stratenschulte

Roboterbauer Kuka mit Rekordgewinn

Augsburg (dpa) - Der Roboterhersteller Kuka hat im vergangenen Jahr vor allem wegen zahlreicher Aufträge aus der Autobranche einen Rekordgewinn eingefahren und seine eigenen Erwartungen übertroffen.

Wie das Augsburger Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um fast 18 Prozent auf 142 Millionen Euro. Beim Auftragseingang knackte Kuka erstmals die Marke von zwei Milliarden Euro. Eine Großbestellung im mittleren zweistelligen Millionenbereich stammte etwa vom Autobauer Fiat Chrysler.

Den Umsatz erhöhte Kuka 2014 auch durch Zukäufe um 18,1 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Das Plus aus eigener Kraft lag bei 10 Prozent.

Kuka ist einer der größten Hersteller von Industrierobotern. Das Unternehmen profitiert von der weltweit starken Nachfrage nach Automatisierungstechnik vor allem in der Auto- und Flugzeugindustrie.

Um sich unabhängiger von der stark konjunkturabhängigen Autobranche zu machen, hatte Kuka im vergangenen Jahr den Schweizer Konkurrenten Swisslog übernommen, der auf die Herstellung von Logistikanlagen für Krankenhäuser sowie Lager- und Verteilzentren spezialisiert ist. Die Zahl der Mitarbeiter im Kuka-Konzern stieg durch diese und andere Übernahmen um mehr als 4000 auf gut 12 000. Die vollständige Bilanz und eine Prognose für 2015 will Kuka am 25. März vorlegen.

Kuka-Mitteilung

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Allianz Deutschland wächst kräftig
Unterföhring (dpa) - Die Allianz legt auf ihrem deutschen Heimatmarkt kräftig zu. Im ersten Halbjahr stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 …
Allianz Deutschland wächst kräftig
Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
Macht Amazon kleineren Händlern den Garaus? Das Bundeskartellamt befürchtet genau das. Deswegen will Chef Andreas Mundt nun rechtzeitig Maßnahmen ergreifen und so „die …
Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Chinas Regierung will für Ordnung im Firmenregister sorgen. Darunter leidet nun unter anderem ein Kondomhersteller mit einem enorm langen Namen.
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter
Unter hohem Zeitdruck will sich Lufthansa große Teile der Air Berlin einverleiben. Schon in der kommenden Woche könnte nach einem Bericht alles klar sein.
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter

Kommentare