Rodenstock-Chefs kaufen sich ein

- München - Jetzt steigt auch das Top-Management bei Rodenstock ein. Die oberste Leitungsebene beteiligt sich zusammen mit dem internationalen Investor Permira zu 49 % an der GmbH, wurde gestern bestätigt. Firmenchef Randolf Rodenstock, über die Familien-Holding zu 51 % beteiligt, hält diesen Anteil konstant.

<P>Zu Details schwieg sich das Brillen-Unternehmen auch gestern aus. Rodenstock kündigte an, in den nächsten Jahren als Chef in den Aufsichtsrat zu wechseln. Eine Nachfolge ist unklar; als Zeitpunkt für den Wechsel des 55-Jährigen gilt 2006, wenn der Aufsichtsrat turnusgemäß neu bestimmt wird. </P><P>Ob dann auch der geplante Börsengang getätigt wird, ist fraglich.<BR>Neue Köpfe im Aufsichtsrat durch den Permira-Einstieg sind wahrscheinlich. Aus der Geschäftsführung scheidet aus Altersgründen Ende Juni Eckhard Tischer, 63, aus. Negativen Einfluss auf Arbeitsplätze habe der Einstieg der Investoren nicht, sagte Rodenstock. Man könne nun weiteres Wachstum finanzieren, ohne sich "von den Banken abhängig zu machen". Der Betriebsrat nannte den Schritt "recht positiv".</P><P>Parallel will Rodenstock die bisher ungewöhnlich hohen Verluste im USA-Geschäft eindämmen.<BR></P>

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