+
Bundeswirtschaftsminister Rösler droht Griechenland.

Rösler droht Griechenland

Berlin - Kaum hat Griechenland eine Übergangsregierung beschlossen, meldet sich die FDP schon mit drohenden Worten. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler droht dem Land mit Rauswurf aus der Euro-Zone.

Lesen Sie dazu:

Papandreou gibt auf: Übergangsregierung soll Griechenland

FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler schließt ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro nicht aus. “Die Griechen haben selbst die Wahl: Reformen im Euroraum oder keine Reformen und draußen. Einen dritten Weg gibt es nicht“, sagte Rösler der “Bild“-Zeitung (Montag). Zwar sei es Ziel, alle Länder im Euro-Raum zu halten und dem Land dabei zu helfen, aber Verzögerungen beim Reformprozess dürfe es nicht geben. Zu Volksabstimmungen über EU-Fragen, wie sie die CSU derzeit fordert, sagte Rösler er könne sich ein Referendum vorstellen, etwa wenn es um die Übertragung weiterer Kompetenzen an die EU geht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU sieht schwere Verstöße Italiens gegen Haushaltsregeln
Sowas gab es noch nie, meint die EU-Kommission: Italiens umstrittene Schuldenpläne weichen komplett von Stabilitätsregeln ab. Aber kann die Warnung aus Brüssel Roms …
EU sieht schwere Verstöße Italiens gegen Haushaltsregeln
Bundestag erhöht die Lkw-Maut
Nach der Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen hat der Bundestag jetzt auch noch die Mautsätze erhöht. Dadurch hofft der Staat im kommenden Jahr auf 2,5 …
Bundestag erhöht die Lkw-Maut
SAP und HeidelbergCement verhageln Börsenstimmung
Frankfurt/Main (dpa) - Eine Gewinnwarnung des Dax-Konzerns HeidelbergCement und eine enttäuschende Profitabilität des Schwergewichts SAP haben am Donnerstag den Dax …
SAP und HeidelbergCement verhageln Börsenstimmung
Medien: Schaden durch "Cum-Ex" bei 55 Milliarden Euro
Durch das Hin- und Herschieben von Aktien wurden EU-weit Finanzämter getäuscht. Sie erstatteten Milliardensummen an Steuern zurück, die nie gezahlt wurden. Der Schaden …
Medien: Schaden durch "Cum-Ex" bei 55 Milliarden Euro

Kommentare