Rohölmarkt beruhigt sich nach Anschlägen

- Singapur/Wien - Am Rohölmarkt hat sich die Lage am Dienstag nach den Anschlägen auf das US-Konsulat in der saudiarabische Hafenstadt Dschidda wieder etwas beruhigt. Im frühen asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI 42,95 Dollar und damit 0,03 Prozent weniger als am Montag. In der vergangenen Woche war der Ölpreis um etwa 14 Prozent eingebrochen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) war ebenfalls leicht gestiegen. Nach Angaben des OPECSekretariats in Wien kostete ein Barrel (159 Liter) OPEC-Öl am Montag 34,89 US-Dollar im Vergleich zu 34,53 am vergangenen Freitag. Der so genannte Korbpreis der OPEC ist der Durchschnittspreis aus sechs wichtigen Rohölsorten des Kartells und einer mexikanischen Sorte.<BR><BR>Der Blick richtet sich jetzt auf das Treffen der OPEC-Minister an diesem Freitag in Kairo. Experten gehen davon aus, dass die OPEC zunächst nur die zur Zeit noch praktizierte Überproduktion einiger Länder verringern, nicht jedoch die vereinbarten Quoten senken wird. OPEC-Präsident Purnomo Yusgiantoro (Indonesien) hat sich für ein Preisband zwischen 28 und 30 bis 32 Dollar ausgesprochen. Bisher wurden pro Barrel 22 bis 28 Dollar angestrebt.<BR>

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