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Das ursprüngliche Log der Drogeriemarkt-Kette Rossmann.

Anlässlich des Weltfrauentags 

Drogeriemarkt ändert Namen: Aus Rossmann wird Rossfrau

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    Felix Durach
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Rossmann leistet seinen Beitrag zur Gleichberechtigung und ändert seinen Namen in Rossfrau. Zumindest den Namen der größten Filiale des Unternehmens. Die Reaktionen auf die Aktion fallen gemischt aus. 

Hannover - Hat der Gender-Wahn jetzt endgültig die Wirtschaft erreicht? Die Drogeriemarkt-Kette Rossmann hat bekannt gegeben, dass sie ihren Namen ändern wird: Aus Rossmann wird Rossfrau. Zumindest die größte Filiale der beliebten Kette in Hannover bekommt diesen Image-Wechsel inklusive neuem Logo. Der männliche Zentaur, der im Mittelpunkt des Rossmann-Wappens steht, bekommt kurzer Hand eine Geschlechtsumwandlung und prangt jetzt mit Langhaar-Frisur und Oberweite von der Filiale in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Anlässlich des Weltfrauentags: „Rossfrau“ feiert die Weiblichkeit

Anlass für diese Namensänderung ist eine Werbekampagne zum Weltfrauentag am 8. März, mit der die Drogeriemarkt-Kette „die Weiblichkeit feiern“ will. „Die Botschaft: Frauen haben unterschiedlichste Facetten und jede von ihnen ist lebenswert“, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage.

Zehn Tage lang soll die Namensänderung bestehen bleiben, ehe man wieder zum ursprünglichen Namen zurückkehren wird. Während dieses Zeitraumes betreibt das Unternehmen gerade auf seinen Social-Media-Kanälen ordentlich Werbung für die Kampagne. Unter dem Hashtag #lasstdieFrauraus plant Rossmann diverse Aktionen und Verlosungen im Zeichen des weiblichen Geschlechts.

Passend zur Präsentation des abgeänderten Logos, hat der Drogeriemarkt auch ein PR-Video produziert, das ebenfalls mit dem Motto „Lass die Frau raus“ spielt und die unterschiedlichen Facetten der Frauen aufzeigen soll. Von der „Naturschönheit“ bis zur „Powerfrau“ ist alles dabei. 

Kampagne löst gemischte Reaktionen aus

Die Reaktionen auf die Kampagne in den sozialen Medien sind derweil gemischt. Während sich viele Kunden über die Aktion freuen und die damit verbundene Zelebrierung der Weiblichkeit befürworten, sehen Andere die Namensänderung eher kritisch und als kontraproduktiv an. 

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