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Rückläufige Exporte bremsen Wachstum

- Wiesbaden - Rückläufige Exporte haben das Wirtschaftswachstum in Deutschland im dritten Quartal gebremst, dafür zieht die Inlandsnachfrage aber merklich an. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt nur noch um real 0,1 Prozent.

In den beiden Vorquartalen waren es noch jeweils 0,4 Prozent gewesen. Damit bestätigte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag vorläufige Schätzungen. Hauptgrund für das schwächere Wachstum in den Sommermonaten waren nach Angaben der Statistiker die Außenwirtschaft.<P>Die Exporte von Waren und Dienstleistungen nahmen im Quartalsvergleich um 1,1 Prozent ab, während die Importe um 4,3 Prozent zulegten. Unter dem Strich führte dies "zu einem negativen Wachstumseffekt des Exportüberschusses", des so genannten Außenbeitrages. Zuletzt hatte es im zweiten Quartal 2003 ein Exportminus gegeben.</P><P>Volkswirte sehen angesichts der starken Wachstums der Weltwirtschaft allerdings keinen dauerhaften Trend. "Im vierten Quartal werden wir wieder ein Pluszeichen sehen", sagte Commerzbank- Experte Matthias Rubisch. Damit werde auch der BIP-Anstieg wieder bei 0,4 Prozent liegen.</P><P>Auch die bislang schwache Nachfrage im Inland kommt langsam in Gang. So erhöhten sich die Investitionen der Unternehmen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge im Vergleich zum Vorquartal um 4,1 Prozent. "Das spricht dafür, dass die konjunkturelle Erholung in Deutschland weitergeht", sagte Rubisch. Der Konsum der Privathaushalte stagniert dagegen weiter. Ein Grund seien die hohen Energiepreise, die die Haushaltskassen belasteten, sagte Rubisch. Auch im vierten Quartal werde das Wachstum des privaten Verbrauch um die Null-Linie pendeln.</P><P>Im Jahresvergleich stieg das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um real 1,3 Prozent. Im ersten Quartal lag der Anstieg bei 1,5 Prozent, im zweiten Quartal sogar bei 1,9 Prozent. Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal war im Gegensatz zu den Vorquartalen nicht durch einen Kalendereffekt beeinflusst. Das erste und zweite Quartal hatten je einen Arbeitstag weniger als im Vorjahr, so dass die kalenderbereinigten Werte bei 0,8 Prozent bzw. 1,4 Prozent lagen.</P>

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