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Hochstuhl von Stokke: Er kann für Babys und Kinder zur Gefahr werden. 

Verletzungsgefahr

Rückruf - Beliebter Hochstuhl kann für Babys gefährlich werden

Viele Eltern kennen die Marke Stokke für hochwertige Kinderprodukte. Doch jetzt kommt heraus: ein vielverkaufter Hochstuhl kann für Babys richtig gefährlich werden. 

Stokke stellt eine Menge Produkte für Babys her - von der Badewanne über den Kinderwagen bis hin zu Betten. Viele Eltern schwören auf den schwedischen Hersteller, dessen Produkte zwar nicht günstig sind, aber oft bei Tests gut abschneiden. 

Doch jetzt warnt der Hersteller Stokke selbst vor einem Produkt, dessen Verwendung zu brenzligen Situationen im Haushalt kommen könnte. Ein Rückruf wurde ausgesprochen. Konkret geht es um Zubehör für einen Hochstuhl von Stokke. Wer diesen bei sich daheim stehen hat, sollte ganz genau aufpassen.

Rückruf wegen Hochstuhl von Stokke: Babys könnten abstürzen

Konkret geht es um den „Stokke Steps Stuhl“ für Babys und Kinder. Grundsätzlich lassen sich darauf in der Anfangszeit Wippen wie der „Steps Bouncer“ und eine „Newborn Set“ genannte Babyschale anbringen. Doch genau davor warnt Hersteller Stokke: Beim Anbringen von Wippe oder der Schale an den Hochstuhl lassen sich diese möglicherweise nicht sicher arretieren, auch wenn die Signallampe grün anzeigt. 

Deswegen droht Gefahr: Die Wippe oder das „Newborn Set“ könnten sich vom Stuhl lösen und in der Folge zu Boden fallen - eine Albtraumvorstellung für alle Eltern. Betroffen von dem Rückruf sind die Produkte, wenn sie zwischen Februar 2014 und Dezember 2018 verkauft wurden. Es geht also um einen sehr langen Zeitraum, in dem die Stokke-Produkte hergestellt wurden. 

Rückruf: Eltern sollen sich an Hersteller wenden

Ob ein konkretes Unglück für den Rückruf verantwortlich ist, gab Stokke nicht bekannt. Eltern werden vom Hersteller jedoch dringend aufgefordert, den Stokke Steps Stuhl keinesfalls mehr zusammen mit der Wippe oder dem „Newborn Set“ zu verwenden. Auf der Website von Stokke lässt sich konkret überprüfen, ob das eigene Produkt von dem Rückruf betroffen ist. Ein weitreichender Rückruf musste währenddessen bei Edeka, Kaufland und Rewe wegen Salmonellen-Gefahr gestartet werden.

Erst vor Kurzem sorgte eine Babywippe für Schlagzeilen. Bei einem beliebten Modell von Fisher-Price kam es sogar zu Todesfällen. Und dass Eltern auch bei Kindersitzen aufpassen müssen, zeigte dieser Autositz-Test. Bei einem anderen Produkt für Babys ist Ikea nun eingeschritten - denn das Lätzchen kann für die Kleinen lebensgefährlich werden.

rpp

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