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VW weitet Rückruf wegen Bremspedal aus: Auch Konzernmarken Audi, Seat und Skoda betroffen

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Von: Patrick Freiwah

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Logos der Volkswagen-Konzernmarken an der Gläsernen Manufaktur in Dresden (Symbolbild)
Logos der Volkswagen-Konzernmarken an der Gläsernen Manufaktur in Dresden (Symbolbild). © IMAGO / Christian Thiel

Im Volkswagen-Konzern müssen mehrere Zehntausend Modelle des Baujahres 2020 zurück in die Werkstatt: Einen Bremspedal-Rückruf vollziehen nun auch die Marken Audi, Seat und Skoda.

Wolfsburg/München - Mitte Dezember wurde bekannt, dass Hersteller Volkswagen* beinahe 40.000 Fahrzeuge weltweit aufgrund von Problemen mit dem Bremspedal einem Rückruf unterziehen muss. Nun steht fest: Die Aktion muss ausgeweitet werden, denn es sind auch Tausende Modelle der Konzernmarken Audi*, Skoda und Seat betroffen.

VW-Rückruf ausgeweitet: Auch Konzernmarken Audi, Seat und Skoda betroffen

Bei Hersteller VW sind die Modellreihen Golf, Tiguan, Touran und T-Roc betroffen, alleine in Deutschland betrifft die Aktion 17.600 Ausführungen der kompakten Fahrzeugklassen. Mittlerweile steht jedoch fest, dass hierzulande weitere Tausende Autos mit dem Automatikgetriebe DSG in die Werkstätten zur Nachuntersuchung müssen. Betroffen sind folgende Fahrzeugtypen:

Auffällig: Die hinzugekommen Modelle gehören allesamt der Gattung SUV an. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt bekannt gab, könne sich bei den entsprechenden Baureihen der letztjährigen Produktion die Platte des Bremspedals verformen, im schlimmsten Fall sogar lösen. Ausschlaggebend für den Rückruf im VW-Konzern ist eine möglicherweise fehlerhafte Schweißverbindung.

Rückruf im Volkswagen-Konzern: SUV-Modellreihen von Audi und Co. kommen hinzu

Neben dem Fakt, dass ausschließlich Volkswagen-Modelle mit Doppelkupplungsgetriebe betroffen sind, kommt eine weitere Einschränkung hinzu, die im Hinblick auf ausländische Märkte von Bedeutung ist: So sind lediglich linksgesteuerte Autos von der Rückrufaktion* im Januar 2021 betroffen.

Zusammen mit den bereits im Dezember kommunizierten VW-Baureihen liegt die Gesamtsumme der weltweit betroffenen Konzernmodelle bei rund 63.300. Betroffen sind nur Autos mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Werksintern tragen die Serviceaktionen folgende Kennungen:

Unterdessen arbeitet VW-Chef Herbert Diess mit Hochdruck an der Neuausrichtung des Wolfsburger Konzerns. Dabei schreckt er auch vor Sportwagen-Ikonen* nicht zurück. Außerdem werden Engpässe bei Halbleitern* für deutsche Autobauer zum Problem: VW, Audi und Mercedes-Benz müssen ihre Produktion drosseln, auch bei BMW* wächst die Sorge. (PF) *Merkur.de und Echo24.de sind Angebote des Ippen Digital Netzwerks

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