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Lockheed-Martin verdient mit der Herstellung von Kampfjets.

Das Geschäft mit dem Tod läuft bestens

New York - Kriege lohnen sich - zumindest für die Rüstungsindustrie. Vier US-Branchenriesen haben ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt. Und alle vier haben ihren Gewinn teils kräftig gesteigert.

Afghanistan- und Libyen-Krieg sei Dank: Die US-amerikanischen Rüstungshersteller haben blende Zahlen vorgelgt. Am besten schnitt Lockheed-Martin ab, Hersteller von Kampfjets wie F-16 oder F-22. Unterm Strich blieben 700 Millionen Dollar (500 Mio Euro) übrig nach 560 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Bob Stevens sprach von einem “starken dritten Quartal“ und hob die Jahresprognose an.

General Dynamics verdiente im gleichen Zeitraum 652 Millionen Dollar, 2 Millionen Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern baut unter anderem Kampfschiffe und steckt hinter dem US-Kampfpanzer Abrams. Wie bei Lockheed gibt es allerdings auch ein ziviles Standbein mit den Gulfstream-Geschäftsflugzeugen.

Boing verdient auch mit Rüstungsgeschäften

Bei Boeing macht das zivile Segment den größten Teil des Geschäfts aus. Der Flugzeugbauer ist aber auch ein großer Spieler auf dem Rüstungsmarkt. Diese Sparte konnte ihren operativen Gewinn von 684 Millionen auf 824 Millionen Dollar hochschrauben. Boeing stellt fürs Militär etwa Transporthubschrauber wie den CH-47 Chinook oder Kommunikationssatelliten her.

Vierter im Bunde ist Northrop Grumman, unter anderem Hersteller von unbemannten Drohnen wie dem Global Hawk und dem Tarnkappenbomber B-2. Bei diesem Rüstungsriesen stieg der Gewinn von unterm Strich 497 Millionen auf 520 Millionen Dollar. Firmenchef Wes Bush sprach ebenfalls von “starken Zahlen“.

Die US-Konzerne gehören zu den größten Rüstungsherstellern der Welt. Über Jahrzehnte war die US-Armee ein verlässlicher Abnehmer. Allerdings müssen auch die Militärs sparen. Die Rüstungsfirmen begegnen dem unter anderem mit Stellenstreichungen - und können so ihre Gewinne weiter in die Höhe treiben.

dpa

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