Rund um München lebt sich's am besten

- München - Der Raum München verfügt mit Abstand über die größte Kaufkraft aller bayerischen Gebiete. Unter den ersten acht Städten und Landkreisen der "GfK-Kaufkraftstudie 2006" für den Freistaat rangieren sieben aus der Region München. Lediglich die mittelfränkische Stadt Erlangen kann auf Platz fünf die oberbayerische Dominanz durchbrechen.

Spitzenreiter im Freistaat ist der Landkreis Starnberg mit einer durchschnittlichen Kaufkraft je Einwohner von 24 955 Euro. Im bundesweiten Vergleich aller 439 Städte und Landkreise rangiert Starnberg damit auf Rang zwei hinter dem hessischen Hochtaunuskreis. Die Plätze zwei bis vier in Bayern belegen Landkreis und Stadt München sowie der Landkreis Ebersberg. Dahinter folgt die Stadt Erlangen mit einer Kaufkraft von 22 409 Euro je Einwohner, gefolgt von den Kreisen Fürstenfeldbruck, Dachau und Landshut.

Die durchschnittliche Kaufkraft der Bewohner der 71 Landkreise und 25 kreisfreien Städte im Freistaat liege bei 18 843 Euro, berichtete das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK. Bayern belegt damit unter den 16 Bundesländern hinter Hamburg und Hessen Rang drei.

Knapp unter dem Landesdurchschnitt liegt mit 18 793 Euro die Kaufkraft von Bayerns zweitgrößter Stadt Nürnberg. Bayernweit bedeutet dies Platz 31, bundesweit nur Platz 79. Deutlich besser schneiden die umliegenden Landkreise Fürth, Nürnberger Land und Erlangen-Höchstadt sowie die Stadt Schwabach ab. Bayerisches Schlusslicht ist der Landkreis Cham mit einer Kaufkraft von 15 222 Euro pro Kopf und Jahr (bundesweit Rang 340).

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