Rundfunkgebühren für Hotels bald verdoppelt?

- München - Mit Empörung reagieren Bayerns Hotelbesitzer auf Überlegungen der Bundesländer, wegen der finanziellen Not der öffentlich-rechtlichen Sender die Fernsehgebühren für Hotels und Pensionen zu verdoppeln.

<P>Der diskutierte Plan der Ministerpräsidenten sieht vor, die monatlichen Gebühren von derzeit rund acht Euro je Zimmer auf über 17 Euro zu erhöhen. Damit würde Deutschlands Hotellerie nach Angaben des Bayerische Hotel- und Gaststättenverbands (BHG) mit über 80 Millionen Euro zu Ader gelassen.</P><P>Wenn dieser Plan noch in diesem Jahr mit der Ratifizierung des Rundfunkgebühren-Staatsvertrages verwirklicht wird, könnte die Neuerung schon zum 1. April 2005 in Kraft treten - mit "verheerenden Folgen" für die Betriebe, wie der BHG betont. Dessen Präsident Ludwig Hagn und Julius Streibl, Vorsitzender der Fachgruppe Hotellerie, bezeichnen die beabsichtigte Gebührenerhöhung als "Katastrophe für die konjunkturell stark gebeutelten Hotels und Pensionen", die vielen "wirtschaftlich das Genick brechen" könnte.</P>

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