Rußfilter: Länder einig

- München - Nach dem Streit zwischen Bund und Ländern über eine steuerlich geförderte Auto- Nachrüstung mit Diesel- Rußpartikelfiltern scheint nun doch noch ein Durchbruch möglich. So haben sich die Umwelt- und Finanzminister der Bundesländer auf ein Alternativmodell zu dem des Bundes verständigt. Das bestätigte Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Werner Schnappauf.

Grundsätzliche Übereinstimmung gebe es bereits auch mit dem Bundesumweltministerium. Nach dem Ländermodell ist eine Steuerförderung von 330 Euro im Vergleich zu den vom Bund geplanten 300 Euro vorgesehen. Sie soll für die Nachrüstung von Altfahrzeugen bis zur derzeitigen EU-Emissionsnorm 4 gelten, deren Schadstoffe um bis zu 50 Prozent verringert werden. Diese Förderung soll anders als im Bundesmodell nicht schon 2006, sondern erst von 2007 an gelten, aber ebenfalls drei Jahre lang und damit einschließlich 2009. Finanziert werden soll die Entlastung von den Autofahrern, die ihre Altfahrzeuge nicht nachrüsten lassen.

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