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Ryanair.

Ab November

Ryanair-Hammer: Billigflieger verlangt Geld für‘s Handgepäck - jetzt rudert die Airline zurück

Der Billigflieger Ryanair verschärft erneut seine Regeln für das Handgepäck: Ab November dürfen Passagiere nur noch eine Handtasche oder einen kleinen Rucksack, der unter den Sitz passt, kostenlos mit in die Kabine nehmen.

Update vom 6.September: Ryan Air rudert zurück

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die rückwirkende Geltung ihrer verschärften Gepäckregeln teilweise wieder aufgehoben. Das teilte die Billig-Airline am Donnerstag mit.

Demnach dürfen Passagiere, die vor dem 31. August im Normaltarif Flüge in dem Glauben gebucht haben, ein zweites Stück Handgepäck mitnehmen zu können, nun stattdessen kostenlos ein Gepäckstück aufgeben. Betroffen davon sind nach Angaben von Ryanair etwa zwei Millionen Passagiere.

Ryanair-Hammer: Billigflieger verlangt Geld für‘s Handgepäck 

Für kleine Koffer wird eine Gebühr von mindestens sechs Euro fällig, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Die irische Airline will damit nach eigenen Angaben die Wartezeiten und Verspätungen beim Boarding verringern.

Zuletzt war es so, dass Handgepäck von Kunden ohne Priority Boarding, das laut Ryanair nicht mehr in die Schließfächer über den Sitzen passte, beim Einstieg markiert und kostenlos im Laderaum mitgenommen wurde. Dies habe jedoch in der Vergangenheit zur Etikettierung von bis zu 120 Koffern pro Flug geführt, sodass Verzögerungen von rund einer halben Stunde entstanden seien, erklärte der Billigflieger.

Deshalb ändert Ryanair nun seine Bestimmungen beim Gepäck. Die Umetikettierung fällt weg, stattdessen können Passagiere über das sogenannte Priority Boarding sechs Euro für ihren kleinen Koffer zahlen oder sie buchen bereits vorher eine Mitnahme im Laderaum für ihr kleines Handgepäck für acht Euro. Erst im vergangenen Herbst hatte Ryanair seine Bestimmungen geändert - seitdem ist es nicht mehr möglich, zwei Handgepäckstücke kostenlos mit an Bord zu nehmen.

afp

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