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Laudamotion-Besitzer Niki Lauda (r) und Julian Jäger, Vorstand Flughafen Wien AG, nach einem Testflug nach Düsseldorf. Foto: Helmut Fohringer/APA

Flottenausbau geplant

Ryanair schnappt sich Niki-Nachfolgerin Laudamotion

Dublin/Wien (dpa) - Europas größter Billigflieger Ryanair steigt bei Niki Laudas neuer Fluglinie Laudamotion ein.

Die irische Fluggesellschaft kauft in einem ersten Schritt knapp ein Viertel der Anteile und will so schnell wie möglich mit 75 Prozent die Mehrheit übernehmen, wie sie in Dublin mitteilte.

Darauf habe sie sich mit Eigentümer Niki Lauda geeinigt. Laudamotion ist die Nachfolge-Airline der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki.

Ryanair will für die 75-Prozent-Beteiligung weniger als 50 Millionen Euro investieren und weitere 50 Millionen für Betriebskosten zur Verfügung stellen. Helfen will sie auch beim Ausbau der Laudamotion-Flotte auf 21 Flugzeuge im Sommer 2018. Aktuell hat sich Laudamotion 14 Flugzeuge gesichert.

Der Mehrheitsübernahme muss aber noch die EU-Kommission zustimmen. Der Niki-Gründer und ehemalige Rennfahrer Niki Lauda hatte das Unternehmen nach der Air-Berlin-Pleite für knapp 50 Millionen Euro zurückgekauft, nachdem eine Übernahme durch die Lufthansa am Widerstand der EU gescheitert war.

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