EU sagt ein Drittel der Gelder für Galileo zu

- Brüssel - Das europäische Milliarden-Projekt Galileo für die Satelliten-Navigation ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die EU-Verkehrsminister sagten in Brüssel den privaten Investoren grundsätzlich zu, ein Drittel der Kosten zu übernehmen. Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ralf Nagel, bewertete den Beschluss als wichtige Etappe, um das System ohne Verzögerung nach 2008 nutzen zu können. Galileo soll in Konkurrenz zum US-System GPS treten.

<P>Satellitennavigation spielt eine immer wichtigere Rolle, um Verkehrsströme zu Lande, im Wasser und in der Luft effizienter zu leiten. EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot sagte: "Nächstes Jahr werden wir den Start der ersten Satelliten sehen." Das Vorhaben zeige, wozu Europa in der Lage sei, wenn es geschlossen handelt. Zwei Industriekonsortien bewerben sich um die Führung des Projektes. Bisher hat die EU für die Entwicklung von Galileo 1,1 Milliarden Euro ausgegeben. Für die Stationierung des Geräts am Boden und im All gibt die Kommission grob einen Betrag von 2,1 Milliarden Euro an. <BR><BR>Nagel zeigte sich zuversichtlich, dass für das Projekt die nötigen finanziellen Mittel zusammenkommen werden. Klarheit über die tatsächlichen Kosten werde es erst geben, wenn die Verhandlungen mit der Industrie abgeschlossen seien. </P><P> </P>

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