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Der Angeklagte Christopher Freiherr von Oppenheim (l.) kommt am Donnerstag in das Landgericht Köln zur Neuaufnahme des Sal.-Oppenheim-Prozesses.

Drei Monate nach Abbruch

Sal. Oppenheim-Prozess neu gestartet

Köln - Drei Monate nach dem überraschenden Abbruch ist der spektakuläre Strafprozess gegen die Ex-Führung des Bankhauses Sal. Oppenheim am Donnerstag neu gestartet.

In einem erweiterten Umfang rollte das Kölner Landgericht das Verfahren gegen fünf Angeklagte wegen des Verdachts der schweren Untreue neu auf. Mitte März war der Prozess schon am zweiten Verhandlungstag wegen eines Formfehlers ausgesetzt worden. Dem Ex-Führungsquartett der Bank und einem früher engen Geschäftspartner wird vorgeworfen, das Geldinstitut mit Immobiliengeschäften um rund 145 Millionen Euro geschädigt haben. In dem nun neu gestarteten Prozess wird noch eine weitere Anklage mitverhandelt. Es geht dabei laut Staatsanwaltschaft um einen zusätzlichen Schaden von 460 Millionen Euro für die Bank - verursacht durch unzulässig riskante Kredite. Die Angeklagten bestreiten - soweit sie sich bisher geäußert haben - die Vorwürfe.

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dpa

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