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Bis deutsche Kunden das Galaxy Note 7 kaufen können, wird es noch länger dauern. 

Feuergefahr beim Laden

Explodierende Akkus: Samsung stoppt Verkauf von Galaxy Note 7

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Seoul - Wegen Feuergefahr beim Laden hat Samsung den Verkauf des Smartphones Galaxy Note 7 gestoppt.

Der Konzern will alle bisher ausgelieferten Geräte zurückrufen, bestätigte ein Sprecher gegenüber einer japanischen Nachrichtenagentur. Mehrere Geräte waren beim Aufladen in Brand geraten, Grund dafür sind laut Samsung fehlerhafte Akkus. Auf dem asiatischen Markt gibt es das Galaxy Note 7 schon seit einigen Wochen. Seit einigen Tagen häufen sich Berichte über brennende Geräte. Samsung stoppte daraufhin die Auslieferung und führte erneut Qualitätskontrollen durch. Betroffen sind nur wenige Geräte, laut Hersteller weniger als ein Tausendstel. Dennoch nimmt der Konzern die Vorfälle ernst. Details wird Samsung aber wohl erst kommende Woche bekannt geben. 

In Deutschland wollten die Händler erst in der kommenden Woche mit der Auslieferung der Smartphones beginnen. Wie lange sich die Lieferungen durch das Problem nun verzögern, ist bislang nichts bekannt.

Zuvor hatte es bereits Medienberichte über zwei Geräte des Modells gegeben, die beim Laden in Flammen aufgegangen seien. Die Auslieferung eines neuen Modells für zusätzliche Kontrollen zu bremsen, ist ein ungewöhnlicher Schritt für einen großen Hersteller wie Samsung.

Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang rund eine Million Geräte verkauft, unter anderem in Südkorea und in den USA. Der Verkauf in Europa sollte eigentlich im September beginnen.

In den vergangenen Tagen hatten Käufer des Note 7 Fotos und Videos von angesengten Geräten ins Netz gestellt, mit einem zum Teil geschmolzenen Touchscreen. Das Gerät habe plötzlich Feuer gefangen, berichteten die Nutzer.

sr/dpa/AFP

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