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Bei der Sanierung ist der angeschlagene Modehersteller Strenesse nach Ansicht von Chefsanierer Michael Pluta auf einem guten Weg.

Chefsanierer Pluta

Strenesse bei Sanierung auf einem guten Weg

Nördlingen - Bei der Sanierung ist der angeschlagene Modehersteller Strenesse nach Ansicht von Chefsanierer Michael Pluta auf einem guten Weg.

„Nach unserer Planung schreibt Strenesse im kommenden Jahr bei einem Umsatz von 42 bis 45 Millionen Euro operativ wieder leicht schwarze Zahlen“, sagte Sanierer Pluta der „Welt am Sonntag“. Das kommende Geschäftsjahr beginnt im Juli. Dies reiche jedoch nicht: „Wir müssen tiefschwarz werden“, sagte Pluta. Für das Ende Juni auslaufende Geschäftsjahr rechne er letztmals mit einem Verlust, der in der Größenordnung von acht Millionen Euro liegen werde.

Bei der Suche nach Investoren stehe das Unternehmen nicht unter Zeitdruck, sagte Pluta der „Wirtschaftswoche“. Mitte April hatte Strenesse Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. „Im Rahmen der Sanierung mussten wir uns von rund 40 der insgesamt 140 Mitarbeiter in der Zentrale trennen“, sagte Vorstandschef Luca Strehle dem Blatt. „Weitere Einschnitte sind derzeit aber nicht geplant, auch im Verkauf wird es keinen Stellenabbau geben.“ Allerdings will Strenesse das Vertriebsnetz straffen. Neben einigen Läden stünden manche der 14 Outlets zur Disposition. An der geplanten Neueröffnung in Berlin halten Strehle und Pluta fest.

Zudem wollen sie weiter investieren. „Priorität hat dabei der Ausbau des Online-Geschäfts, aber auch die Expansion nach China ist im Gespräch“, sagte Strehle. Derzeit werde ein Partner gesucht. „In den nächsten zwölf Monaten wollen wir dort einsteigen.“

dpa

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