Sanierungsplan für Opel: 8300 Stellen gestrichen 

Rüsselsheim - Der Sanierungsplan für Opel steht. Das Unternehmen will mit neuen Produkten wieder auf Erfolgskurs gehen - und 8300 Arbeitsplätze einsparen.

Mit neuen Produkten und Stellenstreichungen will der angeschlagene Autobauer Opel wieder in die Erfolgsspur kommen. Firmenchef Nick Reilly kündigte bis 2014 Investitionen von 11 Milliarden Euro an. Damit solle die Modellpalette zu 80 Prozent erneuert werden. Ein Schwerpunkt liege auf alternativen Antrieben. 2012 will Opel wieder profitabel sein.

Verhandlungskrimi um Opel: Eine Chronik

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Um seine Pläne verwirklichen zu können, benötigt der Hersteller neben den 1,9 Milliarden Euro, die der US-Mutterkonzern General Motors (GM) in Form von Krediten und als Eigenkapital einbringen will, 1,8 Milliarden Euro Staatshilfen aus ganz Europa. Deutschland soll mit einer Kreditbürgschaft über 1,1 Milliarden Euro den Löwenanteil stemmen.

Insgesamt will der Autobauer seine Kapazitäten um 20 Prozent reduzieren. Rund 8300 der europaweit 48 000 Stellen sollen wegfallen, davon 1300 in der Verwaltung. Die Personalabbaupläne für die Fertigung in den einzelnen Werken:

- Deutschland: Rüsselsheim 862 Stellen

- Bochum 1799 Stellen

- Eisenach 300 Stellen

Die Hauptdarsteller im Opel-Drama

Die Hauptdarsteller im Opel-Drama

Kaiserslautern 300 Stellen - Belgien: Antwerpen 2377 Stellen. Das Werk soll noch in diesem Jahr geschlossen oder verkauft werden. - Großbritannien: Ellesmere Port ist nicht betroffen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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