+
Logo der spanischen Bank Santander. Foto: Patrick Seeger/Illustration

Geplante Fusion

Santander Deutschland streicht 100 Filialen und 600 Jobs

Mönchengladbach (dpa) - Der spanische Bankkonzern Santander will in Deutschland rund 100 Filialen schließen. Die hierzulande bisher getrennten Vertriebsnetze der Santander Consumer Bank und der Santander Bank sollen zusammengelegt werden.

Das bestätigte eine Sprecherin der Santander Consumer Bank AG am Freitagabend in Mönchengladbach. Im Zuge dieser Vereinheitlichung werde die Zahl der bundesweit bisher mehr als 300 Filialen um rund 100 reduziert.

Bei dem Umbau zu einer "modernen omni-channel Bank" fallen etwa 600 Arbeitsplätze im Vertrieb und in der Verwaltung weg. Die "Rheinische Post" (Samstag) berichtete vorab über die Einschnitte unter Berufung auf ein Schreiben an die Mitarbeiter. Im Detail fallen 350 Stellen im Vertrieb weg. In der Hauptverwaltung sind es 250 Stellen. Davon entfallen rund 100 auf die Zentrale in Mönchengladbach. Der frühere SEB-Standort Frankfurt mit rund 150 Stellen soll geschlossen werden.

Der Bankvorstand kündigte an, unverzüglich Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufzunehmen, um eine sozialverträgliche und einvernehmliche Lösung für die betroffenen Mitarbeiter zu finden. Angestrebt wird, die Maßnahmen ab dem 1. April 2018 umzusetzen. Der spanische Bankkonzern hat in Deutschland etwa 4000 Mitarbeiter.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwieriges Karpfenjahr in Deutschland
Es hätte für Karpfenzüchter ein perfektes Jahr werden können. Karpfen wachsen bei hohen Temperaturen schnell. Doch mit der Trockenheit kam es vielerorts anders.
Schwieriges Karpfenjahr in Deutschland
Einzelhändler in Deutschland ächzen unter fehlenden Kunden: Hitze-Sommer Schuld
Der heiße Sommer und der Onlinehandel machen den Geschäften in den Einkaufsstraßen der Innenstädte zu schaffen. Die Hälfte der Händler klagt nach Angaben des …
Einzelhändler in Deutschland ächzen unter fehlenden Kunden: Hitze-Sommer Schuld
Rewe will Bauern unterstützen und verkauft fehlerhaftes Obst und Gemüse
Rewe und seine Tochterfirma Pennys haben sich darauf geeinigt, ab sofort fehlerhafte Ware zu verkaufen, um Bauern zu unterstützen. Diese Sorten sind betroffen.
Rewe will Bauern unterstützen und verkauft fehlerhaftes Obst und Gemüse
Altmaier will mehr Tempo bei Netzausbau
Ohne neue Stromautobahnen stockt die Energiewende. Die Abstimmung zwischen Bund und Ländern soll besser werden - damit bald tausende Kilometer an neuen Trassen den …
Altmaier will mehr Tempo bei Netzausbau

Kommentare