SAP: Noch keine Entwarnung für US-Geschäft

Berlin/Walldorf - Europas größter Softwarehersteller SAP gibt noch keine Entwarnung für die schleppende Entwicklung im US-Geschäft. Es sei noch zu früh, um eine Erholung vorauszusagen, sagte SAP-Chef Henning Kagermann am Montag in Berlin.

Der Manager sagte, die Bedingungen in den USA im ersten Quartal seien härter als erwartet gewesen. Zudem habe der starke Euro den Softwarehersteller deutlich belastet.

Wegen überraschend hoher Kosten für die Mittelstandsoffensive und wegen des schwierigen US-Geschäfts war der Walldorfer DAX-Konzern zum Start ins Jahr 2008 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Sowohl der Überschuss als auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) gaben deutlich nach. Die weltweite Markteinführung seiner neuen Software für den Mittelstand verschiebt SAP um mindestens ein Jahr. Trotz der Schwächen im ersten Quartal bestätigte Kagermann erneut die Prognose für das Gesamtjahr, nach der der Produktumsatz um bis zu 27 Prozent steigen soll.

Co-Vorstandschef Léo Apotheker teilte in Berlin zudem Vertragsabschlüsse mit dem Stuttgarter Autobauer Daimler und dem Heidelberger Kabelnetzbetreiber Kabel BW mit. Die SAP-Aktien gewannen nach der Ankündigung um 1,37 Prozent auf 33,29 Euro.

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