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Schaeffler-Hauptsitz in Herzogenaurach: Der Autozulieferer hat im vergangenen Jahr wie geplant einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro erzielt.

Schaeffler: 2009 über eine Milliarde weniger Umsatz

Herzogenaurach - Der Autozulieferer Schaeffler hat im vergangenen Jahr wie geplant einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro erzielt. Ein Jahr zuvor waren es noch 8,9 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge lag bei fünf Prozent.

Wie Geschäftsführer Jürgen Geißinger am Montag auf der Autoshow in Detroit sagte, strebt Schaeffler für 2010 “mindestens“ diese Größenordnungen bei Umsatz und Marge an.

Die Talsohle in der schweren Branchenkrise sei durchschritten. “Das Geschäft hat durch diverse staatliche Stützungsmaßnahmen der Wirtschaft ebenso eine Belebung erfahren wie durch positive Impulse aus Asien und Südamerika“, erklärte Geißinger. Auch in Nordamerika ziehe das Geschäft an.

Er sagte, Schaeffler werde im laufenden Jahr wie geplant Zug um Zug in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt. Zu einer möglichen Fusion mit Continental sagte Geißinger, 2010 stehe das operative Geschäft bei beiden Unternehmen im Vordergrund. Bis zum Jahresende werde es keine Fusion geben. Dies sei aber stets die Position der Konzerne gewesen. Schaeffler mit Sitz im mittelfränkischen Herzogenaurach ist Conti-Großaktionär.

Konzern setzt verstärkt auf Nordamerika

Zur Erholung des Geschäfts setzt Schaeffler verstärkt auf Nordamerika als weltweit größter Fahrzeugmarkt. Die steigende Bedeutung energieeffizienter Antriebe biete Wachstumschancen, erklärte Geißinger in einer Mitteilung. Der Trend gehe zu Motoren mit kleinerer Zylinderzahl und weniger Hubraum. Die Schaeffler-Gruppe entwickle und liefere die dafür notwendigen Bauteile.

Die Finanz- und Absatzkrise werde die Konsolidierung bei den Zulieferern beschleunigen. Um die Voraussetzungen für weltweites Wachstum zu schaffen, baut das Unternehmen derzeit die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Pune (Indien), Anting (China) und Yokohama (Japan) aus.

dpa

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