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Maria-Elisabeth Schaeffler, die Schaeffler-Chefin, könnte den Einfluss auf ihr Unternehmen verlieren.

Schaeffler: Trennung von Conti möglich

Frankfurt/Main - Die Kreditgeber der hoch verschuldeten Schaeffler-Gruppe ziehen einem Pressebericht zufolge eine Rückabwicklung des Kaufs des Autozulieferers Continental in Betracht.

Die Banken diskutierten darüber, alle Conti-Aktien, die derzeit bei Schaeffler liegen, durch die Banken übernehmen zu lassen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Danach müsse allerdings eine Kapitalerhöhung bei Continental folgen. Das werde den Anteil, der sich in den Händen der Banken befinde, dann möglicherweise wieder unter 50 Prozent drücken. Auch das "Handelsblatt" berichtete über Überlegungen, die Schaeffler-Beteiligung bei Conti durch eine Kapitalerhöhung zu verwässern.

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Auch mit Blick auf die Politik und die Diskussion über mögliche staatliche Hilfen für Schaeffler sei es wichtig, die Betrachtung von Schaeffler und Continental wieder zu trennen, schrieb die "FAZ", ohne genaue Quellen zu nennen. Denn Continental sei trotz seiner hohen Schuldenlast, die sich dort durch die Übernahme des Autozulieferers VDO im Jahr 2007 angesammelt habe, allein in der Lage, diese Schuldenlast abzutragen. Weichenstellungen würden von der Continental-Aufsichtsratssitzung am 6. März erwartet. Dabei wird es den berichten zufolge zufolge immer unvorstellbarer, dass Schaeffler-Berater Rolf Koerfer wie bisher geplant den Vorsitz übernimmt.

Die Familie Schaeffler droht laut "Handelsblatt" die Kontrolle über ihr Imperium fast vollständig zu verlieren. Die Gläubigerbanken gingen inzwischen fest davon aus, die Kredite in Eigenkapital zu wandeln, schrieb die Zeitung unter Berufung auf aus Finanzkreisen. Für die Schaefflers werde dann bestenfalls noch ein Anteil von etwa zehn Prozent bleiben.

dpa

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