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Durch eine EU-Richtlinie, die im Frühjahr in deutsches Recht umgesetzt wurde, werden die Institute verpflichtet, die Kreditwürdigkeit von Kunden genauer zu prüfen. Nun fürchten Verbraucherschützer, dass Banken bei der Vergabe von Immobilienkrediten auf die Bremse treten. Foto: Volker Heick/Archiv

Schärfere Regeln für Immokredite könnte Vergabe bremsen

Frankfurt/Main (dpa) - Verbraucherschützer befürchten, dass Banken und Sparkassen wegen verschärfter Bestimmungen für Immobilienkredite bei der Vergabe von Darlehen an Hausbauer auf die Bremse treten könnten.

"Es besteht die Gefahr, dass aus Verunsicherung manche Bestimmungen übervorsichtig ausgelegt werden", sagte Finanzexperte Frank-Christian Pauli vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) der Deutschen Presse-Agentur. Bislang gebe es allerdings keine Hinweise, dass Kreditwünsche im großen Stil abgelehnt würden.

Durch eine EU-Richtlinie, die im Frühjahr in deutsches Recht umgesetzt wurde, werden die Institute verpflichtet, die Kreditwürdigkeit von Kunden genauer zu prüfen. Verbraucher sollen so vor wackligen Finanzierungen geschützt werden.

Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienrichtlinie

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