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BMW-Chef Norbert Reithofer will 2010 1,3 Millionen Autos verkaufen.

BMW schaltet 2010 einen Gang höher

München - BMW-Chef Norbert Reithofer will 2010 1,3 Millionen Autos verkaufen. Der Optimismus des Unternehmens wächst. Doch noch bleibt die Prognose vage. Erst müssen neue Märkte erobert werden.

Nach zwei Jahren mit schmalen Gewinnen bleibt BMW vorsichtig optimistisch für das laufende Geschäftsjahr. Der Autobauer bekräftigte sein Ziel, 2010 mehr als 1,3 Millionen Autos zu verkaufen und ein besseres Ergebnis als im Vorjahr zu erwirtschaften. “Wir wollen 2010 einen sichtbaren Schritt in Richtung unserer Profitabilitätsziele 2012 machen“, sagte BMW-Chef Norbert Reithofer am Mittwoch.

Aufgehübscht - BMW 3er Coupé und Cabrio

Aufgehübscht - BMW 3er Coupé und Cabrio

Eine genauere Prognose wollte Reithofer aber nicht abgeben. Hoffnung setzen die Münchner neben der neuen 5er-Reihe vor allem auf die Geschäfte in Asien. “Die Wachstumsmärkte verschieben sich nach Osten“, sagte Reithofer. Das Unternehmen werde seine Kapazitäten in China ausbauen. Die von der Wirtschaftskrise hart getroffene Autoindustrie habe zwar die Talsohle durchschritten. Von einer anhaltenden Erholung könne aber noch nicht gesprochen werden.

Der neue 5er BMW

Der neue 5er BMW

“Angesichts der massiven Einbrüche in den vergangenen zwei Jahre wird es jedoch noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen, bis weltweit auf den Automärkten das Niveau vor Ausbruch der Krise wieder erreicht wird“, heißt es im Geschäftsbericht. BMW hatte 2009 deutlich weniger Autos verkauft und einen Gewinnrückgang verbucht. Insgesamt kam der Hersteller aber besser durch das Krisenjahr als erwartet. Unterm Strich verbuchte BMW einen Gewinn von 210 Millionen Euro - nach 330 Millionen im Jahr 2008. Die Zahlen hatte BMW bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt.

dpa

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