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Die Lohntüten von Managern und Angestellten sind sehr unterschiedlich gefüllt.

Schere bei den Gehältern geht weiter auseinander

Düsseldorf - Die Einkommensschere zwischen Management und einfachen Angestellten hat sich 2009 laut einer Studie weiter vergrößert.

Der “Wirtschaftswoche“ zufolge konnten Führungskräfte ihre Einkommen im Krisenjahr 2009 um drei bis fünf Prozent steigern, während die Einstiegsgehälter in den zehn bestbezahlten Branchen nur um ein Prozent stiegen. Das Magazin berief sich auf eine Auswertung der Vergütungsberatung Personalmarkt, die die Einkommen von 326.000 Mitarbeitern und 54.000 Führungskräften erfasst und ausgewertet hatten.

Demnach verbesserten viele Manager selbst in den Krisenbranchen wie der Automobilindustrie und bei den Banken ihre Einkommen. So verdienten die Geschäftsführer von Banken im Durchschnitt 371.000 Euro, drei Prozent mehr als vor einem Jahr, in der Autoindustrie gab es ein Plus von 3,4 Prozent, wie es in dem Bericht heißt. Den größten Gehaltssprung machten demnach die Geschäftsführer von Pharmaunternehmen, die im Jahresvergleich einen Zuwachs von etwa fünf Prozent erzielten.

Noch deutlicher werden die Unterschiede zwischen Management und Angestellten beim Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre: So lagen die durchschnittlichen ersten Einkommen von Absolventen im Jahr 2003 laut Personalmarkt bei 37.432 Euro, Ende 2009 bei 38.860 Euro - ein Anstieg von 3,8 Prozent. Fachkräfte verbesserten sich demnach von 47.582 auf 49.561 Euro - ein Plus von 4,2 Prozent. Führungskräfte verbesserten sich dagegen um mehr als 15 Prozent von 77.290 auf 88.940 Euro.

apn

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