Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus

Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus

Konzern nennt keinen Grund für Maßnahme

VW schickt Mitarbeiter länger in Ferien

Wolfsburg - Volkwagen schickt seine Mitarbeiter in vielen deutschen Werken in lange Weihnachtsferien. Die Produktion im Wolfsburger Stammwerk ruht vom 17. Dezember bis 11. Januar

Gleiches gelte für die Werke in Emden, Zwickau und Dresden. Einzige Ausnahme ist demnach die Produktion des neuen VW-Tiguan: Hierfür stehen die Bänder im Wolfsburger Werk erst ab dem 19. Dezember still und laufen schon am 4. Januar wieder an. Grund dafür sei die "hohe Nachfrage" nach dem Tiguan.

An den arbeitsfreien Tagen rund um Weihnachten und Silvester will VW im Stammwerk Umbau- und Instandhaltungsmaßnahmen vornehmen. Einen Grund für die lange Pause nannte VW auf Anfrage nicht. Ob es einen Zusammenhang mit dem Skandal um manipulierte Abgaswerte gibt, ist unklar. Es gebe keine grundsätzliche Regelung für die Dauer der Werksferien um den Jahreswechsel, dies werde Jahr für Jahr neu entschieden, erklärte VW.

Volkswagen hatte im September zugeben müssen, dass weltweit bei rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Software eingesetzt wurde, die den Ausstoß von Stickoxiden im Testbetrieb als zu niedrig auswies. Anfang November gestand das Wolfsburger Unternehmen zudem ein, dass bei vermutlich rund 800.000 seiner Autos der tatsächliche Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 höher ist als angegeben.

Audi plant keine verlängerten Werksferien

Anders als die Konzernmutter Volkswagen wird die Tochter Audi ihre Werksferien in diesem Jahr nicht verlängern. „Wir behalten bei Audi die gewohnte Fahrweise über den Jahreswechsel aufgrund der guten Auftragslage und der entsprechenden Werkauslastung bei“, erklärte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Ingolstadt. Dort sowie am Standort Neckarsulm ruhe die Produktion von 21. Dezember bis 10. Januar.

In einzelnen Bereichen werde die Produktion in Neckarsulm auch erst in der dritten Januarwoche hochgefahren, sagte der Sprecher. Das liege an notwendigen Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen an Fertigungslinien. In Ingolstadt wiederum müsse die Fertigung während der Werksferien unter anderem für anstehende und laufende Modellwechsel fitgemacht werden. Hinzu komme die Integration des Audi Q1.

AFP

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