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Schlecker verhandelt über Sozialplan

Ulm - Schlecker will fast die Hälfte seiner Filialen schließen und Jobs abbauen. Jetzt haben die Verhandlungen über den Sozialplan begonnen.

Die Verhandlungen über den geplanten Abbau von 11 750 Arbeitsplätzen beim insolventen Drogerieriesen Schlecker haben am Dienstag in Ulm begonnen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will im Sozialplan durchsetzen, dass der Jobabbau abgefedert werden kann. Unter anderem wird eine Transfergesellschaft angestrebt. Schlecker beschäftigt vor allem Frauen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hatte angekündigt, dass der Stellenabbau sowie die Schließung von etwa 2400 der derzeit noch rund 5400 Schlecker-Filialen für die Kette überlebensnotwendig seien. Für die Gespräche über den Sozialplan sind zunächst zwei Tage angesetzt. Weitere sollten im März aber noch folgen, sagte eine Verdi-Sprecherin.

dpa

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