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Iberia-Maschinen bleiben vorerst auf dem Boden.

Arbeitsniederlegung bis Freitag

Iberia-Streik geht weiter - trotz Schlichter

Madrid - Neue Hoffnung im Konflikt bei Iberia: Die Fluggesellschaft und die Gewerkschaften akzeptieren einen Schlichter. Der Streik geht jedoch weiter.

Ein Schlichtungsverfahren soll den Konflikt bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia lösen. Wie die spanische Verkehrsministerin Ana Pastor am Donnerstag mitteilte, verständigten sich Konzernführung und Gewerkschaften darauf, den Madrider Jura-Professor Gregorio Tudela mit einer Schlichtung zu beauftragen.

Trotz der Einigung auf das Schlichtungsverfahren hielten die Gewerkschaften an ihrem Streikaufruf fest. Sie begründeten dies damit, dass der Schiedsspruch nicht bindend sei und Iberia sich in den Verhandlungen bislang unnachgiebig gezeigt habe.

Nächster Streik im März

Die Arbeitsniederlegung sollen bis Freitag dauern. Im März soll an weiteren zehn Tagen gestreikt werden. Dann wollen sich auch die Iberia-Piloten dem Streik anschließen. Der Ausstand richtet sich gegen einen Sanierungsplan, der den Abbau von 3800 der insgesamt 20 000 Arbeitsplätze vorsieht.

Das Boden- und Kabinenpersonal von Iberia streikt seit Montag. Am Donnerstag wurden erneut 280 Flüge abgesagt. Davon waren neben Iberia auch die Tochtergesellschaften Vueling, Air Nostrum und Iberia Express betroffen.

dpa

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