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Produkte des Schokoladenproduzenten Barry Callebaut liegen in einer Auslage in Zürich. Foto: Steffen Schmidt

Appetit auf Schokolade

Schokohersteller Barry Callebaut verdient deutlich mehr

Edelpralinen und Nikoläuse: Hochsaison für Schoko-Firmen. Auch anderswo wächst der Appetit auf das bezahlbare Luxusprodukt. Anlageberater wittern gute Geschäfte.

Zürich (dpa) - Der weltgrößte Kakao- und Schokoladenhersteller Barry Callebaut ist im vergangenen Geschäftsjahr vor allem in Asien stark gewachsen. Aber auch in Europa liefen die Geschäfte gut und besser als die der meisten Konkurrenten.

Zudem profitierte der Schweizer Konzern von stark fallenden Einkaufspreisen für Kakao und Zucker. Dies sorgte für einen kräftigen Anstieg des Gewinns, wie das Unternehmen am Mittwoch in Zürich mitteilte.

Unter dem Strich verdiente Barry Callebaut in den zwölf Monaten bis Ende September mit 303 Millionen Franken (261 Mio Euro) rund 38 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz legte um zwei Prozent auf 6,8 Milliarden Franken zu. Die Aktionäre sollen mit einer um fast ein Drittel auf 20 Franken erhöhten Dividende direkt an dem Gewinnsprung beteiligt werden.

Barry Callebaut ist mit seinen rund 11 000 Mitarbeitern nach eigenen Angaben der führende Hersteller von Kakao- und Schokoladenprodukten. Der Konzern sei mit seinen 60 Fabriken an einem Viertel der gesamten Kakao- und Schokoproduktion weltweit beteiligt.

Der Großteil des Geschäfts besteht dabei aus der Zulieferung an Großkunden wie Nahrungsmittelhersteller oder Hotelketten. Es gibt aber auch eigene Marken wie Bensdorp oder Van Houten.

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