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Schlechte Nachrichten für Naschkatzen: Die deutsche Süßwarenindustrie befürchtet in Zukunft deutlich größere Preisschwankungen bei Schokoladenerzeugnissen.

Schokolade: Starke Preisschwankungen befürchtet

Bonn - Schlechte Nachrichten für Naschkatzen: Die deutsche Süßwarenindustrie befürchtet in Zukunft deutlich größere Preisschwankungen bei Schokoladenerzeugnissen.

“Der Kakaopreis ist dieses Jahr geradezu in die Höhe geschnellt und das ist eine besorgniserregende Entwicklung“, sagte der Geschäftsführer der Fachsparte Schokolade im Süßwarenverband, Torben Erbrath, am Montag in Bonn. Ausgelöst worden sei die Verteuerung nicht zuletzt durch den wachsenden Einfluss von Investoren und Spekulanten auf den Rohstoffmärkten, betonte der Verband.

Trotz steigenden Angebots und sinkender Nachfrage sei der Preis für Kakaos so zuletzt auf fast 2.200 Euro je Tonne gestiegen sei. So teuer sei er zuletzt 1977 gewesen. “Hier wird Monopoly mit Lebensmittel-Rohstoffen gespielt. Den Verbrauchern wird dafür jedes Verständnis fehlen.“ Zwar sei die Verteuerung der Schokoladenrohstoffe dank des harten Preiskampfes im deutschen Einzelhandel bislang am Verbraucher weitgehend vorbeigegangen. “Ob dies so bleibt, ist angesichts der spekulativ getriebenen Höchstpreise für Kakao aber nicht absehbar“, warnte Erbrath.

ap

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