Sturmtief fordert Tribut: Jetzt ist eine S-Bahn-Linie unterbrochen

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Schon 80 Prozent aller Reisen dieser Sommersaison verkauft

- Potsdam - Der Reisekonzern Tui hebt ab wie schon lange nicht mehr: In seinem wichtigsten Markt Deutschland liegt die Zahl der Gäste Ende August um fast 18 Prozent über dem Vorjahr, die gebuchten Umsätze liegen 8,1 Prozent höher. Das teilte Deutschland-Chef Volker Böttcher bei der Vorstellung der Winterkataloge mit. Vor allem der Spätsommer macht dem Reisekonzern aus Hannover Freude. Die Monate August, September und Oktober sind um 25 Prozent besser gebucht als dieselbe Zeit im vorigen Jahr.

Obwohl die Sommersaison noch bis Ende Oktober läuft, sind schon jetzt 80 Prozent aller angebotenen Reisen verkauft, sagte Vorstand Sören Hartmann. Ein Teil des Umsatzplus stamme aus der erstmaligen Einbeziehung des Billigfliegers HLX. Ohne diesen Sondereffekt beträgt die Steigerung im gebuchten Umsatz zurzeit 6,4 Prozent, bei den Gästezahlen 7,5 Prozent. "Wir haben fast schon wieder das Niveau des Rekordjahres 2001 erreicht", sagte Hartmann. Als Grund für das kräftige Plus nannte er den Nachholbedarf beim Reisen und die kalten Sommer 2004 und 2005.

Auch für die kommende Wintersaison setzt der Reiseveranstalter auf steigende Nachfrage: "Ich rechne mit einem Marktwachstum von drei bis vier Prozent. Unser Ziel ist es, etwas stärker zu wachsen als der Markt", sagte Böttcher. Trotz der kräftigen Nachfrage und höherer Preise für Flugbenzin soll der Urlaub in der Wintersaison nicht teurer werden. Im Durchschnitt würden die Preise stabil gehalten.

Allerdings fällt die Preisentwicklung je nach Ziel unterschiedlich aus: Billiger werden Länder wie die Türkei (minus 7 %), Thailand (- 5 %) und Ägypten (- 2 %). Mallorca bleibt unverändert, die Kanarischen Inseln werden 1,3 Prozent teurer. Tui könne die Preise halten, weil Flugbenzin schon vor Monaten zu günstigen Preisen eingekauft worden sei und weil bei den Hotels günstige Einkäufe gelungen seien.

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