Schrempps Aussage - Teil 2

- Wilmington - Im spektakulären Schadensersatzprozess gegen DaimlerChrysler in den USA hat der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrempp am Mittwoch seine Aussage fortgesetzt. Bei der Sitzung im Distriktgericht in Wilmington (Delaware) wurde Schrempp zunächst weiter von den eigenen Anwälten zu der Fusion der Autokonzerne Daimler-Benz und Chrysler 1998 befragt.

<P>Die Anwälte der Klägerseite wollten Schrempp im Laufe des Tages ins Kreuzverhör nehmen. Es geht um die Klage des US-Investors und damaligen Chrysler-Großaktionärs Kirk Kerkorian, der die Fusion für eine verdeckte Übernahme hält und sich dadurch betrogen fühlt. </P><P>Er verlangt mehr als eine Milliarde Dollar Schadenersatz. Schrempp hatte zum Auftakt seiner Zeugenaussage unter Eid am Dienstag sämtliche Vorwürfe bestritten. Der Zusammenschluss sei immer als Fusion unter Gleichen konzipiert gewesen und durchgeführt worden, von einem Betrug der Aktionäre könne nicht die Rede sein. </P>

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