+
Frauenministern Kristina Schröder will eine Frauenquote in Unternehmen.

Schröder will flexible Frauenquote in Unternehmen

Düsseldorf - Familien- und Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) will eine flexible Frauenquote in den Führungsgremien von Unternehmen durchsetzen. Dazu formuliert sie einen Stufenplan.

Dazu will sie in diesem Frühjahr einen Stufenplan präsentieren, wie das “Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtete. “Kern dieses Stufenplans ist eine gesetzliche Pflicht zur Selbstverpflichtung: Unternehmen werden ab einer gewissen Größe gesetzlich verpflichtet, individuell für sich eine selbst bestimmte Frauenquote festzulegen und zu veröffentlichen, die innerhalb von zwei Jahren erreicht werden soll“, schreibt Schröder in einem Gastbeitrag für die Zeitung.

Das ist Ministerin Kristina Schröder

Das ist Ministerin Kristina Schröder

Diese Quote gelte sowohl für den Vorstand als auch für den Aufsichtsrat. “Ja zur flexiblen Quote und damit zur Quotenvielfalt ? nein zur Einheitsquote“, umschreibt Schröder den Grundgedanken ihres Stufenplans. Auf Unternehmen, denen es bis zu einem Stichtag im Jahr 2013 gelingt, den durchschnittlichen Frauenanteil in Aufsichtsräten, Vorständen und Geschäftsführungen mithilfe freiwilliger Selbstverpflichtungen zu verdreifachen, soll das neue Gesetz nicht angewendet werden. Auch wenn in Aufsichtsrat und Vorstand bereits eine Quote von 30 Prozent erreicht wurde, entfalle die neue Verpflichtung.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Allianz Deutschland wächst kräftig
Unterföhring (dpa) - Die Allianz legt auf ihrem deutschen Heimatmarkt kräftig zu. Im ersten Halbjahr stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 …
Allianz Deutschland wächst kräftig
Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
Macht Amazon kleineren Händlern den Garaus? Das Bundeskartellamt befürchtet genau das. Deswegen will Chef Andreas Mundt nun rechtzeitig Maßnahmen ergreifen und so „die …
Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Chinas Regierung will für Ordnung im Firmenregister sorgen. Darunter leidet nun unter anderem ein Kondomhersteller mit einem enorm langen Namen.
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter
Unter hohem Zeitdruck will sich Lufthansa große Teile der Air Berlin einverleiben. Schon in der kommenden Woche könnte nach einem Bericht alles klar sein.
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter

Kommentare