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Romano Prodi hat die deutsche Politik zur Schuldenkrise kritisiert.

Schuldenkrise: Prodi kritisiert Deutschland

Köln - Der ehemalige italienische Ministerpräsident und frühere EU-Kommissionschef Romano Prodi tadelt Deutschlands Politik während der Schuldenkrise.

“Ich werfe Deutschland, einem Land, das ich zutiefst bewundere, vor, dass es in der gegenwärtigen Krise immer zu spät und unzureichend gehandelt hat“, sagte er am Freitag im Deutschlandfunk. Man hätte Griechenland frühzeitig Haushaltsdisziplin verordnen und mit einer kleinen Geldsumme helfen sollen. Es sei zwar richtig, andere Staaten zu Haushaltsdiziplin zu drängen. Jedoch erinnerte Prodi daran, dass die EU-Kommission einst “zum Schweigen gebracht“ worden sei, als sie von Deutschland, Frankreich und Italien verlangt hatte, weniger Schulden zu machen.

Schuldenkrise im Euroland: So fing alles an

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

dapd

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