Schwäbisch Hall setzt nicht mehr nur auf Bau

- München - Trotz Baukrise und Konsumzurückhaltung hat die Bausparkasse Schwäbisch Hall ihren Marktanteil in Bayern weiter ausgebaut. 1,4 Millionen Menschen im Freistaat hatten Ende 2004 bei den Schwaben 1,57 Millionen Bausparverträge im Wert von über 41 Milliarden Euro laufen. Neben dem Bausparen und der Baufinanzierung rückt die weitere Vorsorge für die 592 Außendienstmitarbeiter von Schwäbisch Hall in den Vordergrund. Diese knapp 600 freien Handelsvertreter in Bayern bieten Vorsorgeprodukte der genossenschaftlichen Banken, Fonds von Union Investment und Versicherungen von R+V an.Dabei vertreibt der "mobile Außendienst" ausschließlich Produkte des Genossenschaftsverbundes. "Wir sind ein Teil des Finanzverbundes und somit verkaufen wir auch die Produkte des Finanzverbundes", sagte Reiner Waltersbacher, Landesdirektor Bayern der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG. Bei den Vorsorgeprodukten sieht Waltersbacher prozentual ein höheres Wachstum als bei den Bausparern.

Im selbst genutzten Wohneigentum sähen 66 Prozent der Deutschen aber weiter die ideale Altersvorsorge. Laut Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung werde die Wohneigentumsquote in Bayern von heute 49 auf über 53 Prozent im Jahr 2015 steigen. Für München, Nürnberg, Regensburg und deren Umland seien die Wachstums- und Bevölkerungsprognosen positiv. Das lasse eine Zunahme der Nachfrage nach Wohneigentum erwarten.<BR><BR>In Bayern, dem bedeutendsten Markt für Schwäbisch Hall, stieg der Marktanteil um zwei Prozentpunkte auf 34,8 Prozent. Deutschlandweit beträgt der Marktanteil 26 Prozent. Das Neugeschäft lag mit einem Volumen von 6,53 Milliarden Euro fast auf dem "Sensationsniveau" des Vorjahres (6,67 Milliarden). Das operative Ergebnis der Bausparkasse stieg laut Waltersbacher zum fünften Mal in Folge auf 327 Millionen Euro (plus 20 Prozent)

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