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Der Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni stellt sich auf Umsatzeinbußen für 2016 ein. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Angestrebtes Ziel nicht realistisch

Schwächelndes Autogeschäft bremst Leoni-Wachstum

Nürnberg - Das eingetrübte Autogeschäft und überraschend hohe Anlaufkosten bei Neuaufträgen zwingen den Autozulieferer Leoni schon wenige Monate nach einem Führungswechsel zu Abstrichen beim Gewinn.

Die für 2015 und 2016 angepeilten Ziele würden nach "überraschend starken Belastungen" im September nicht mehr zu halten sein, teilte das Unternehmen in Nürnberg mit. Der noch im Frühsommer angepeilte Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 200 Millionen Euro für 2015 erscheint dem Vorstand im Licht der aktuellen  Geschäftslage nicht mehr realistisch.

Am Ziel von 4,3 Milliarden Konzernumsatz für 2015 hält der Kabel- und Bordnetzhersteller dagegen weiter fest. Auf Umsatzeinbußen hat sich das Unternehmen dagegen für 2016 eingestellt: Statt der anvisierten 4,8 Milliarden Euro dürften am Ende nur 4,6 Milliarden Euro in die Leoni-Kassen fließen.

Leoni-Börsenkurs

Aktuelle Leoni-Pressemitteilung

dpa

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