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Der 2011 verstorbene deutsche Multimillionär Gunter Sachs soll möglicherweise Teile seines Vermögens vor dem Fiskus versteckt haben.

Enthüllungen über "Offshore-Oasen"

Schweiz prüft Steuervorwürfe gegen Gunter Sachs

Bern - Nach den Enthüllungen über Steueroasen prüft die Schweiz Vorwürfe gegen den 2011 verstorbenen deutschen Multimillionär Gunter Sachs.

Der einst prominente Industriellenerbe soll Medienberichten zufolge ebenso wie zahlreiche andere Wohlhabende Nutznießer solcher Enthü gewesen sein und dort möglicherweise Teile seines Vermögens vor dem Fiskus versteckt haben. Sachs' Anwälte bestreiten das.

Die Finanzdirektion des Kantons Bern, wo Sachs seit 2008 bis zu seinem Freitod im Mai 2011 wohnte, will nach eigenen Angaben dessen Steuererklärungen erneut prüfen. Gegebenenfalls werde die Behörde „mit den ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten und Mitteln ... Maßnahmen ergreifen“, teilte sie am Donnerstagabend mit.

Gunter Sachs: Bilder aus seinem Leben

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Sachs soll nach Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“, des Norddeutschen Rundfunks sowie der Schweizer „Sonntagszeitung“ Vermögen in Steueroasen angelegt haben und dies möglicherweise bei Finanzämtern nicht vollständig deklariert haben. Der Schweizer Nachrichtenagentur sda liegen nach eigenen Angaben Kopien von „Dokumenten vor, die belegen, dass Sachs ein anonymes Firmengeflecht auf den Cook-Inseln einrichten lies“.

Die Nachlassverwalter des Millionärs - die Anwälte Peter Hafter und Robert Dissmann - wiesen die Medienberichte zurück. Einkommen, Vermögen und auch der Nachlass von Sachs seien ordnungsgemäß deklariert worden, erklärten sie auf Anfrage der Schweizer Nachrichtenagentur sda. Dies gelte auch für Deutschland. Bei den von Sachs eingerichteten Stiftungen sei es lediglich darum gegangen, Vermögen zu verwalten und gegebenenfalls an Erben zu verteilen.

dpa

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