Schweizer Bankierchef spricht in Steueraffäre von Gestapo-Methoden

Bern - Der Präsident der Schweizer Bankiervereinigung, Pierre Mirabaud, hat in der Steueraffäre mit Liechtenstein scharfe Kritik an dem Vorgehen der deutschen Behörden geübt und von Gestapo-Methoden gesprochen.

Die Art und Weise, wie sich die Behörden Daten deutscher Kunden liechtensteinischer Banken beschafften, erinnerten ihn "leider an Methoden, die jenen der Gestapo würdig sind", sagte Mirabaud am Mittwochabend im Westschweizer Fernsehen TSR.

Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND hatte Informationen über steuerflüchtige Deutsche an die Steuerfahndung weiterleitet und für den Kauf der Daten Millionen gezahlt.

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