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Schweizer Widerstand gegen Lufthansa erlahmt

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- Zürich - Ungeachtet der kritischen Stimmen in der Schweiz zum Verkauf der Fluggesellschaft Swiss an die Lufthansa dürfte der Handel nach übereinstimmenden Schweizer Medienberichten zu Stande kommen. Die Transaktion soll morgen bekannt gegeben werden. Gäbe es einen Verkauf an die Lufthansa, könnte die Swiss 300 Millionen Franken (fast 200 Mio. Euro) jährlich sparen, berichtet die "NZZ am Sonntag". Lufthansa habe außerdem zugesagt, der Swiss zwei Langstreckenflugzeuge zur Verfügung zu stellen. Diese Investition im Wert von 200 Millionen Franken machten die deutschen Manager allerdings davon abhängig, dass die Swiss in den arbeitsvertraglichen Verhandlungen mit ihren Piloten klare Zugeständnisse erreicht. Durch die Stationierung zweier Langstreckenjets würden am Flughafen Zürich 500 neue Arbeitsplätze geschaffen, schreibt die Zeitung.

Die Lufthansa biete den Kleinaktionären 60 bis 70 Millionen Franken. Die Großaktionäre erhalten einen symbolischen Betrag und einen "Besserungsschein", der an die positive Kursentwicklung der Lufthansa-Aktie gekoppelt ist. Maximal müsste Lufthansa eine halbe Milliarde Franken bezahlen. Zudem übernehme sie mit der Swiss Nettoschulden von 600 Millionen Franken und außerbilanzliche Verpflichtungen von 500 Millionen Franken.

 

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