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Bei der geplanten Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T zeichnen sich weitere Probleme ab.

Schwierigkeiten bei T-Mobile-Übernahme durch AT&T

Washington/New York - Die Deutsche Telekom sieht sich bei der Trennung von ihrer Mobilfunktochter T-Mobile USA immer neuen Hürden gegenüber.

Nun droht sich das Gerichtsverfahren zu verzögern, in dem festgestellt werden soll, ob der 39 Milliarden Dollar (29 Mrd Euro) schwere Verkauf an den US-Branchenriesen AT&T wettbewerbsrechtlich in Ordnung ist.

Das US-Justizministerium, das als oberster Kartellwächter gegen den Verkauf geklagt hatte, verlangte am Freitag vor Gericht eine Verschiebung oder gar einen Abbruch des Verfahrens. Hintergrund ist, dass AT&T und T-Mobile die Anmeldung des Milliardengeschäfts bei der zweiten zuständigen Wettbewerbsbehörde FCC zurückgezogen hatten mit der Begründung, sich erst einmal auf das Verfahren gegen das Justizministerium konzentrieren zu wollen. Ohne das Okay der FCC kann der Verkauf aber nicht stattfinden.

Auch die FCC hatte massive Bedenken gegen die Übernahme geäußert. Der Plan von AT&T und der Telekom war es nun, siegreich aus dem ersten Gerichtsverfahren hervorzugehen, um mit dem Urteil die FCC zu einem Meinungsumschwung zu bewegen. Bei einem Abbruch des Verfahrens stünden die Telekommunikationskonzerne nach monatelangem Hickhack wieder ganz am Anfang ihrer Bemühungen. Bereits jetzt hängen sie hinter ihrem Zeitplan zurück.

Die zuständige Richterin Ellen Segal Huvelle zeigte sich nach Angaben von US-Medien ungehalten über die Taktik der Konzerne. Am kommenden Donnerstag (15. Dezember) will sie nun entscheiden, wie es weitergeht. Die eigentliche Verhandlung ist für Februar terminiert. Die Kartellwächter in den USA haben Bedenken, dass die Kunden unter der anstehenden Machtballung auf dem Mobilfunkmarkt leiden könnten; AT&T dagegen verspricht ein schnelleres und besseres Netz.

dpa

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